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Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.

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* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

SicherheitstechnikerInnen überprüfen die Sicherheitsstandards in Betrieben, Gebäuden und technischen Anlagen. Je nach Tätigkeitsbereich analysieren sie Arbeitsabläufe, Produktionsprozesse oder technische Einrichtungen, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Die Ergebnisse halten sie in Berichten fest. Dabei dokumentieren sie Mängel und entwickeln auch Vorschläge, wie Risiken reduziert und Sicherheitsmaßnahmen verbessert werden können.

Darüber hinaus beraten SicherheitstechnikerInnen Unternehmen bei der Planung neuer Anlagen sowie bei der Einführung neuer Verfahren oder Werkstoffe. Sie unterstützen auch bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Unfallvermeidung. SicherheitstechnikerInnen können auch im Objektschutz tätig sein. Dabei erarbeiten sie Konzepte für Überwachungs- und Sicherheitstechnik und tragen dazu bei, Gebäude, Anlagen und Personen bestmöglich zu schützen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Sicherheitsstandards in Unternehmen überprüfen
  • Betriebsanlagen und Abläufe analysieren
  • Mängel dokumentieren
  • Bei der Planung neuer Anlagen beraten
  • Konzepte für Überwachungs- und Sicherheitstechnik entwickeln
  • Gerne am Computer arbeiten
  • Freude am Beraten
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Logisch-analytisches Denken
  • Organisationstalent
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Sinn für genaues Arbeiten
  • Technisches Verständnis
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Unternehmen und Branchen:

  • Sicherheitstechnische Zentren
  • Mittlere und größere Unternehmen aller Branchen, insbesondere Industrie und Gewerbe
  • AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt)

Die Gebäudetechnik steht in den kommenden Jahren vor einem Innovationsschub. Da moderne Immobilien immer komplexer werden, verschiebt sich der Fokus von der rein mechanischen Wartung hin zum Management hochgradig vernetzter Systeme. Energiewende und Smart-Building-Trends machen die Gebäudetechnik zu einem wichtigen Faktor für den Wert einer Immobilie. Insbesondere die Integration von erneuerbaren Energien, hocheffizienten Heiz- und Kühlsystemen sowie intelligenten Steuerungstechnologien erhöht die Nachfrage nach ExpertInnen in der Planung und im operativen Betrieb. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt künftig auf der Klimatisierung und Ressourceneffizienz, um Umweltvorgaben zu erfüllen. Gleichzeitig werden Sicherheitskonzepte und die digitale Überwachung der technischen Infrastruktur immer wichtiger. Da die Optimierung bestehender Gebäude und ihr effizienter Betrieb auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Priorität haben, bleibt die Nachfrage nach Fachkräften in der Gebäudetechnik stabil.

SicherheitstechnikerInnen müssen über fundierte Kenntnisse moderner Brandmeldeanlagen sowie Zutrittskontroll-, Einbruchmelde- und Videoüberwachungssysteme verfügen. Aufgrund des verstärkten Einsatzes zentraler und computergesteuerter Sicherheitsanlagen können erweiterte IT-Kenntnisse, z.B. im Bereich Betriebssysteme, Netzwerktechnik und Datenschutz, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Systemen der Gebäudetechnik sind zudem Kenntnisse in Gebäudeautomation und Gebäudeleittechnik vorteilhaft. 

Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für den Beruf "SicherheitstechnikerIn", wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:

AMS-JobBarometer

Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.

offene Job-Angebote

Die Ausbildung zum/zur SicherheitstechnikerIn ist nicht gesetzlich geregelt. Generell wird für die Berufsausübung eine einschlägige abgeschlossene Ausbildung vorausgesetzt. Die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten können auch durch Kurzausbildungen erworben werden, z.B.:

  • bfi: "Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft"
    Dauer: 288 Unterrichtseinheiten
  • TÜV Österreich: "Ausbildung zum/r zertifizierten Security Beauftragten"
    Dauer: 48 Unterrichtseinheiten
  • WIFI: "Fachausbildung der Sicherheitsfachkräfte"
    Dauer: 300 Stunden
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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