Angebote im AMS Berufslexikon

Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.

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* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

SnowboardlehrerInnen bringen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Grundlagen und Techniken des Snowboardens bei. Sie planen den Unterricht entsprechend dem Alter, den Vorkenntnissen und den individuellen Zielen der TeilnehmerInnen und teilen diese gegebenenfalls in passende Leistungsgruppen ein. Zu Beginn einer Einheit stehen meist Aufwärm- und Bewegungsübungen auf dem Programm. Anschließend werden verschiedene Fahr- und Kurventechniken trainiert, wobei die Lehrenden die Bewegungen vorzeigen, die Ausführung ihrer SchülerInnen beobachten und gegebenenfalls korrigieren. 

Je nach Ausbildungsstand üben SnowboardlehrerInnen mit ihren SchülerInnen unterschiedliche Schwungformen und anspruchsvollere Fahrmanöver. Dazu gehören beispielsweise gedriftete oder geschnittene Kurven sowie Techniken, die für das Fahren eines Rennparcours benötigt werden. Ergänzend können sie individuelle Kraft-, Ausdauer- und Koordinationseinheiten zusammenstellen und die sportliche Entwicklung ihrer SchülerInnen begleiten. Ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts ist außerdem die Vermittlung eines sicheren und verantwortungsvollen Verhaltens auf der Piste. Auch bei der Auswahl und Verwendung der geeigneten Snowboardausrüstung stehen die Lehrenden beratend zur Seite. Mit entsprechenden Zusatzqualifikationen können sie angehende SnowboardlehrerInnen ausbilden oder spezielle Trainingsprogramme für den Leistungssport anbieten. 

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Unterricht nach Alter und Vorkenntnissen planen
  • Aufwärm- und Bewegungsübungen durchführen
  • Fahr- und Kurventechniken trainieren
  • Bewegungen vorzeigen
  • SchülerInnen beobachten und korrigieren
  • Schwungformen und Fahrmanöver üben
  • Sicheres Verhalten auf der Piste vermitteln
  • Bei der Auswahl der Ausrüstung beraten
  • Angehende SnowboardlehrerInnen ausbilden
  • Didaktische Fähigkeiten
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Körperliche Fitness
  • Organisationstalent
  • Physische Ausdauer
  • Psychische Belastbarkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B.:

  • Schi- und Snowboardschulen
  • Sportverbände

Der Sportsektor bietet sowohl im Sommer als auch im Winter ein breites Portfolio an Aktivitäten. Aufgrund des allgemein gestiegenen Gesundheits- und Körperbewusstseins entwickelt sich die Sport- und Fitnessbranche positiv. Während der Wintersport in Österreich traditionell eine bedeutende Rolle einnimmt, gewinnen auch andere Sportarten wie Gravelbiking, Mountainbiking und E-Biking zunehmend Bedeutung. Neben dem Radsport erlebt beispielsweise auch das Weitwandern einen anhaltenden Boom. Entsprechende professionelle Betreuungsangebote sowie der Ausbau der erforderlichen Infrastruktur schaffen attraktive Rahmenbedingungen für die Sportausübung.

SnowboardlehrerInnen müssen über eine ausgezeichnete körperliche Kondition verfügen. Zusätzliche Qualifikationen, z.B. im Bereich Cross- oder Freestyle sowie im Unterricht für Kleinkinder, können die Berufsaussichten verbessern. Gute Englisch- und weitere Fremdsprachenkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen sind vor allem in touristischen Regionen mit vielen internationalen Gästen gefragt. Da der Beruf überwiegend im Winter ausgeübt wird, ist ein zweites berufliches Standbein vorteilhaft, z.B. als Berg- und WanderführerIn oder Bike Guide.

Unter dem folgenden Link gelangen Sie zum AMS-JobBarometer. Dort finden Sie weiterführende Informationen zu den Arbeitsmarktaussichten für das Berufsbündel "SchneesportlehrerIn", dem der Beruf "SnowboardlehrerIn" zugeordnet ist, wie z.B. Informationen zu Trends, Anzahl der Inserate oder häufig nachgefragten Kompetenzen:

AMS-JobBarometer

Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.

offene Job-Angebote

Die Snowboardlehrerausbildung ist landesgesetzlich geregelt und gliedert sich in 3 Stufen:

  • 1. Stufe: Snowboardlehrer AnwärterIn
    Dauer: 10 Tage (Ausbildung durch ÖSV, Referat Snowboard)
  • 2. Stufe: GeprüfteR SnowboardlehrerIn
    Dauer: 13 Tage + 6 Tage Alpinkurs (Ausbildung durch ÖSV, Referat Snowboard)
  • 3. Stufe: StaatlicheR SnowboardlehrerIn
    Dauer: mehrwöchig (Ausbildung an der Bundessportakademie Innsbruck mit dem ÖSV, Referat Snowboard)
Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Mindestgehalt für BerufseinsteigerInnen lt. typisch anwendbaren Kollektivvertägen. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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