Das Berufslexikon informiert über Aufgaben und Tätigkeiten in den Berufen, über Berufsanforderungen, Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Anfangseinkommen und vieles mehr.
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Der Lehrberuf "TiefbauerIn" kann auch in einer erweiterten 4-jährigen Form erlernt werden! Siehe die Lehrberufe TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb (Lehre), TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Siedlungswasserbau (Lehre) und TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Verkehrswegebau (Lehre).
Der Tiefbau ist einer der bedeutendsten Teilbereiche des Bauwesens und umfasst so vielfältige Bauvorhaben wie Straßenbau, Brückenbau, Eisenbahnbau, Kanalbau und ähnliches. Neben dem Lehrberuf "BetonbauerIn" (Vorläufer "SchalungsbauerIn"), der aber speziell auf alle Arten des Betonbaus im Hoch- und Tiefbau ausgerichtet ist, und dem Lehrberuf "HochbauerIn" (Vorläufer "MaurerIn") im Hochbau, ist der Lehrberuf "TiefbauerIn" einer der wichtigsten Lehrberufe im Bauwesen.
Die Aufgabenbereiche der TiefbauerInnen sind sehr vielfältig: Dazu gehören vor allem die Aufnahme und Vermessung des Geländes bzw. der Baustelle, die Baustelleneinrichtung unter Beachtung der Sicherungsmaßnahmen im Tiefbau, die Herstellung von Baugruben und Künetten (Schächten), die Herstellung der Flachgründungen (Fundamente aus Beton) und fallweise der Tiefgründungen (zusätzliche tiefreichende senkrechte Stützen aus Beton/Metall), das Aufstellen von Gerüsten, die Herstellung von Schalungen (Betongussformen aus Holz/Kunststoff), die Herstellung von Straßenunter- und -oberbau, die Herstellen von Schüttungen, Böschungen und Böschungssicherungen, die Herstellen von Natursteinmauerwerk sowie das Verlegen von Rohrkanälen samt Schachtherstellung und Straßeneinbauten. TiefbauerInnen erfüllen auch zahlreiche Planungs- und Verwaltungsaufgaben: Sie führen die Baudokumentation durch, erstellen Bautageberichte und sorgen für die Beweissicherung hinsichtlich aller Bau-Umstände (für den Fall von Reklamationen seitens der Auftraggeber); diese Arbeiten werden heute meist mittels elektronischem Datenmanagement durchgeführt (Eingabe aller Daten in eine Datenbank). Entsprechend der Vielfalt der Aufgaben sind auch die Anforderungen an die TiefbauerInnen. Sie benötigen z.B. umfassende und genaue Kenntnisse der Bau- und Hilfsstoffe (Eigenschaften, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten, Verarbeitungsrichtlinien, schädliche Einflüsse und entsprechenden Gegenmaßnahmen, Transport, Lagerung usw.), der Werkzeuge und Baumaschinen (Handhabung, Instandhaltung), der Baugesetze, Baunormen und Richtlinien, der bautechnische Leistungsbeschreibungen (LBVI), der Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) und vieles mehr.
Auf der Baustelle beginnen die TiefbauerInnen ihre Tätigkeit mit der Planung des Bauablaufs. Als Planungsunterlagen verwenden sie die Baupläne und die Material- und Stücklisten des Planungsbüros; teilweise erstellen sie auch selber eigene Handskizzen und Zeichnungen von Ausführungsdetails der Bauteile. Dann richten sie die Baustelle ein und treffen die erforderlichen Baustellensicherungsmaßnahmen entsprechend den einschlägigen Sicherheits- und Verkehrsvorschriften (z.B. Baustellenabsicherung, Schutzgerüste, Signal- und Funkanlagen). Sie vermessen die Baustelle, stellen sgn. Schnurgerüste auf (Holz- oder Metallböcke, an denen die Schnüre zur Positionierung der Gebäude-Außenkanten befestigt werden), stecken die Bauteile mit Holzlatten ab und legen Waagrisse an (das sind Markierungen in einer bestimmten Höhe, welche die exakte waagrechte Ausführung der Bauwerke gewährleisten sollen). Die Mess- und Absteckarbeiten werden heute meist mit digitalen Vermessungsgeräten durchgeführt.
Die TiefbauerInnen überwachen das Ausheben der Baugruben und Künetten (Schächte) und stellen Verbauten und Stützungen der Baugruben her. Weiters führen sie sämtliche Betonierarbeiten durch: Sie bauen die Schalungen auf bzw. montieren die Schaltafeln oder die Schalungselemente sogenannter Systemschalungen (vorgefertigte Schalungen), sie verlegen den Baustahl (Bewehrung) in den Schalungen (zur Herstellung von Stahlbetonteilen), sie bringen den Beton in die Schalungen ein, verdichten ihn mit Stampfern und Rüttelgeräten und sorgen schließlich nach dem Erhärten des Betons für den Abbau der Schalungen. Neben dem eigentlichen Betonieren beherrschen die TiefbauerInnen aber auch die Verlegung von Fertigteilen und vorgefertigten Stahlbetonbauteilen.
Im Straßenbau, einem weiteren wichtigen Tätigkeitsbereich der TiefbauerInnen, stellen sie zunächst den Straßenunterbau her, ein planiertes Straßenbett aus Schotter und Sand, teilweise auf einem Straßendamm. Auf dem Straßenunterbau bringen sie dann den Straßenoberbau auf, der sich meist aus Frostschutzschichten, Tragschichten und der Straßendecke zusammensetzt. Die Straßendecke besteht entweder aus Beton (z.B. bei Autobahnen) oder aus Asphalt, einem bituminösen Mischgut aus Bitumen und Gesteinskörnung (Schotter), das die TiefbauerInnen meist auf der Baustelle selbst herstellen und verarbeiten. Zum Straßenbau gehört weiters auch die Herstellung von Böschungen und die Böschungssicherung durch Stützwände, ein Bereich, der entsprechende Kenntnisse der Bodenarten, des Erdbaus und des Landschaftsbaus erfordert. Ebenfalls oft in Verbindung mit dem Straßenbau steht der Kanalbau (Oberflächenentwässerung, Drainagierung, Kanalisation, Abwasserbehandlung). Im Kanalbau sind die TiefbauerInnen mit dem Verlegen von Rohrkanälen, mit der Herstellung von Putzschächte und mit der Herstellung der Straßeneinbauten (Kanalschächte) befasst.
Weitere Tätigkeitsbereiche der TiefbauerInnen sind der Brückenbau, der Untertagbau (z.B. Tunnelbau), der Gleisbau, das Bauen im Wasser und die Sanierung von Beton, Asphalt und Leitungen.
Der Tiefbau mit seiner großen Verantwortung für die Sicherheit der Menschen und mit seinen enormen Eingriffen in die Natur und die Landschaft erfordert höchst verantwortungsvolles Fachpersonal. Zentrale Bestandteile der Ausbildung und der Berufsausübung der TiefbauerInnen sind daher folgende Punkte: Genaue Dokumentation aller Arbeiten mit dem Ziel der Qualitätssicherung, Umweltschutz, Gewässerschutz, sachgerechte Trennung und Entsorgung der Abfälle (Baurestmassentrennung), Recycling wiederverwertbarer Stoffe, genaue Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen, Unfallverhütung.
Siehe auch:Auf dem Bild sind zwei Personen in orangener Arbeitskleidung zu sehen, die auf Bahngleisen mit Werkzeugen arbeiten.
© AMS/Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Warnweste bedient eine Baumaschine, die Schotter von einem Güterwaggon aufnimmt.
© AMS / Chloe PotterZwei GleisbautechnikerInnen arbeiten in orangener Schutzkleidung an einem Bahngleis.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einem schweren Werkzeug auf einer Baustelle.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einer Maschine an Eisenbahnschienen.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung schneidet mit einem Trennschleifer einen Eisenbahnschienenstrang.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind GleisbautechnikerInnen in einer Hebebühne zu sehen, die an einer hohen Konstruktion arbeiten.
© AMS / Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Sicherheitskleidung repariert eine Straßenlaterne.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Brenner Bitumenbahnen auf einem Bauprojekt verlegt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Flamme eine Bitumenbahn auf einer Baustelle verarbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Schutzkleidung zu sehen, die auf einer Baustelle mit der Positionierung von Betonplatten arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung zu sehen, die auf einer Baustelle an Betonarbeiten beteiligt ist und dabei ein schweres Bauelement mit Hilfe von Hebezeugen positioniert.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung und Schutzhelm zu sehen, die mit einer Wasserwaage auf einer Baustelle arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Wasserwaage arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.
Kollektivvertragliche Mindest-Sätze (Brutto *), alle Beträge in Euro
* Brutto = Wert VOR Abzug der Abgaben (Versicherungen, Steuern)
| TiefbauerIn | |||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kollektivvertrag (Brutto-Einkommen) | 1. Lj | 2. Lj | 3. Lj | 4. Lj | gültig ab | ||||||||||||||||||
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Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) (Arbeiter)
gültig ab 01.05.2026
Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)
|
1.356 | 2.032 | 2.710 | 3.049 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags) | 2.710 | 2.710 | 2.710 | 3.049 | 01.05.2026 | ||||||||||||||||||
|
Wildbach- und Lawinenverbauung (Arbeiter)
gültig ab 01.07.2026
Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten
|
1.328 | 1.992 | 2.656 | 2.988 | 01.07.2026 | ||||||||||||||||||
| Sonderregelung für Lehrlinge, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres in die Lehre eintreten | 2.656 | 2.656 | 2.656 | 2.988 | 01.07.2026 | ||||||||||||||||||
Betriebe/Lehrbetriebe:
TiefbauerInnen werden in Betrieben der Bauindustrie und des Baugewerbes augebildet und beschäftigt. Sie sind hier größtenteils im Tiefbau tätig, also im Straßenbau, Brückenbau, Tunnelbau, Gleisbau und Kanalbau.
Lehrstellensituation:
Die jährliche Gesamtzahl der TiefbauerIn-Lehrlinge ist in den letzten 10 Jahren laufend gestiegen (von 275 Personen auf derzeit 620 bis 650 Personen) und hat sich damit in diesem Zeitraum verdoppelt. Ein gutes Angebot an Lehrstellen gibt es derzeit in allen Bundesländern außer in Salzburg. Der Lehrberuf "TiefbauerIn" wird recht häufig in Doppellehre mit anderen Bau-Lehrberufen erlernt (derzeit zu mehr als einem Viertel), am häufigsten mit "BetonbauerIn", "HochbauerIn" (früher "MaurerIn") oder "Pflasterer/Pflasterin", vereinzelt auch mit "Straßenerhaltungsfachkraft".
Unterschiede nach Geschlecht:
Dieser Lehrberuf wird größtenteils von Männern erlernt. Erst in den letzten Jahren sind auch einige wenige Frauen in die Tiefbau-Lehre aufgenommen worden.
Berufsaussichten:
Die Nachfrage nach Baufachkräften wird in den nächsten Jahren voraussichtlich leicht zunehmen. TiefbauerInnen können mit einer steigenden Nachfrage rechnen.
Beschäftigungsaussichten:
Obwohl TiefbauerInnen auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit Fachkräften aus anderen Bauberufen wie z.B. HochbauerIn (MaurerIn), BetonbauerIn (SchalungsbauerIn) und auch AbsolventInnen berufsbildender Schulen des Baubereichs stehen, sind die Beschäftigungsaussichten gut.
Zusatzinformationen:
In diesem Beruf kann es, wie in vielen Bauberufen, zu saisonalen Schwankungen bei der Arbeitskräftenachfrage kommen. Das heißt, dass die Nachfrage in der warmen Jahreszeit (Frühling, Sommer) meist stark ansteigt, während sie im Herbst und Winter wieder erheblich zurückgeht.
Stellenangebote in "alle jobs" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):
Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular in "alle jobs". Im Formular können Sie dann noch weitere Filter setzen.
Folgende Ausbildungen und berufsbildende Schulen bieten teilweise eine ähnliche Ausbildung wie der Lehrberuf:
| Lehre Tiefbau (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Pinkafeld (öffnen) 7423 Pinkafeld, Schlossgasse 1 Tel.: +43 (0)3357 422 71, https://www.bs-pinkafeld.at |
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| Lehre Tiefbau (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Fachberufsschule Völkermarkt (öffnen) 9100 Völkermarkt, Hans-Kudlich-Weg 17 Tel.: +43 (0)4232 28 75, Fax: +43 (0)4232 28 75 82, https://fbs-voelkermarkt.at |
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| Lehre Tiefbau (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Langenlois (öffnen) 3550 Langenlois, Walterstraße 35 Tel.: +43 (0)2734 25 02, Fax: +43 (0)2734 25 02-30, https://www.lbslangenlois.ac.at/ |
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| Ausbildung zum/zur BaufacharbeiterIn am 2. Bildungsweg für HochbauerInnen, BetonbauerInnen, TiefbauerInnen (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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BAUAkademie Niederösterreich (öffnen) 3550 Langenlois, Krumpöckallee 21 Tel.: +43 (0) 2734 / 26 93, Fax: +43 (0) 2734 / 26 93 -50, https://noe.bauakademie.at/ |
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| Lehre Tiefbau (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule Freistadt (öffnen) 4240 Freistadt, Linzer Straße 45 Tel.: +43 (0)732 77 20-353 00, https://bs-freistadt.ac.at/ |
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| Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung: Tiefbau (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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BAUAkademie BWZ OÖ (öffnen) 4221 Steyregg, Lachstatt 41 Tel.: +43 (0)732 / 245 928, Fax: +43 (0)732 / 245 928 -21, https://ooe.bauakademie.at/ |
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| Lehre Tiefbau (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Landesberufsschule Murau (öffnen) 8850 Murau, Heiligenstatt 10 Tel.: +43 (0)3532 2329, Fax: +43 (0)3532 2329-4, https://www.berufsschulen.steiermark.at/ |
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| Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung: Tiefbau (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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BAUAkademie Steiermark (öffnen) 8124 Übelbach, Gleinalmstraße 73 Tel.: +43 (0) 3125 / 21 81 -0, https://stmk.bauakademie.at/ |
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| Lehre Tiefbau (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei (öffnen) 6067 Absam, Eichatstraße 18a Tel.: +43 (0)5223 543 560, https://tfbs-bau.tsn.at/ |
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| Lehre Tiefbau (öffnen) Lehre |
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|---|---|
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Berufsschule für Baugewerbe (öffnen) 1220 Wien, Wagramer Straße 65 Tel.: +43 (0)1 / 4000 96070, https://bsbau.at/ |
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| Ausbildung zum/zur BaufacharbeiterIn am 2. Bildungsweg für HochbauerInnen, BetonbauerInnen, TiefbauerInnen (öffnen) a.o. Lehrabschluss |
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|---|---|
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BAUAkademie Wien (öffnen) 2353 Guntramsdorf, Laxenburgerstr. 28 Tel.: +43 (0) 2236 / 53542, Fax: +43 (0) 2236 / 52773, https://wien.bauakademie.at |
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| TiefbauerIn (inkl. Doppellehren) | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anz./Jahr | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
| männlich | 285 | 348 | 413 | 498 | 547 | 597 | 612 | 646 | 640 | 612 |
| weiblich | 1 | 0 | 4 | 9 | 10 | 10 | 11 | 10 | 13 | 9 |
| gesamt | 286 | 348 | 417 | 507 | 557 | 607 | 623 | 656 | 653 | 621 |
| Frauenanteil | 0,3% | 0,0% | 1,0% | 1,8% | 1,8% | 1,6% | 1,8% | 1,5% | 2,0% | 1,4% |
| Quelle: WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich | ||||||||||
| TiefbauerIn | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verwandte Lehrberufe | LAP-Ersatz * | |||||||||
| Bautechnisch(er/e) AssistentIn | nein | |||||||||
| BetonbauerIn | nein | |||||||||
| BetonbauspezialistIn - Schwerpunkt Konstruktiver Betonbau | nein | |||||||||
| BetonbauspezialistIn - Schwerpunkt Stahlbetonhochbau | nein | |||||||||
| BetonfertigteiltechnikerIn | nein | |||||||||
| Brunnen- und GrundbauerIn | nein | |||||||||
| GleisbautechnikerIn | nein | |||||||||
| HochbauerIn | nein | |||||||||
| HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Neubau | nein | |||||||||
| HochbauspezialistIn - Schwerpunkt Sanierung | nein | |||||||||
| Pflasterer/Pflasterin | nein | |||||||||
| Straßenerhaltungsfachkraft | nein | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Baumaschinenbetrieb | ja > | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Siedlungswasserbau | ja > | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Tunnelbautechnik | nein | |||||||||
| TiefbauspezialistIn - Schwerpunkt Verkehrswegebau | ja > | |||||||||
| TransportbetontechnikerIn | nein | |||||||||
|
* LAP-Ersatz = Lehrabschlussprüfungs-Ersatz > Die LAP des verwandten Lehrberufs ersetzt die LAP im beschriebenen Lehrberuf |
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Eine der wichtigsten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen für Bauberufe ist die BAUAkademie der Bauwirtschaft (Baugewerbe, Bauindustrie), die in allen Bundesländern (außer Burgenland) einen sogenannten Lehrbauhof betreibt. Das Weiterbildungsangebot der Lehrbauhöfe umfasst beispielsweise Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung in Bauberufen, Fachkurse zu bestimmten Bauthemen (Bautechnik, Bauvermessung, Baumaschinen, Arbeitssicherheit, Althaussanierung/Energieausweis, Schalungsbau, Trockenausbau usw.), Kranführer- und Staplerkurse, Ausbildungen für Führungspositionen (VorarbeiterIn, PolierIn), BauleiterIn-Lehrgänge, Vorbereitungskurse zur Baumeisterprüfung und vieles mehr. Adressen und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bauakademie.at.
Weiterbildungskurse für Bauberufe werden auch vom Berufsförderungsinstitut (BFI) und vom Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) durchgeführt. Von besonderer Bedeutung sind Kurse über Innenausbau, Althaussanierung und Bautechnologie. Das WIFI führt Vorbereitungskurse für die Baumeister-Befähigungsprüfung durch. Im Ausbildungszentrum Bundesdenkmalamt Kartause Mauerbach/NÖ finden Kurse über traditionelle Handwerkstechniken statt.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten zur Erreichung höherer Bildungsabschlüsse bzw. zur Höherqualifizierung für AbsolventInnen dieses Lehrberufs:
Mehr Infos zu Weiterbildungen in der Weiterbildungsdatenbank
Aufstiegsmöglichkeiten:
Aufstiegspositionen für diesen Beruf sind z.B. VorarbeiterIn, PartieführerIn, PolierIn, WerkmeisterIn, BauleiterIn oder BaumeisterIn.
Selbstständige Berufsausübung:
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für TiefbauerInnen in folgenden reglementierten Gewerben (Befähigungsnachweis erforderlich):
Weiters können TiefbauerInnen in den freien Gewerben "Erzeugung von Betonwaren" oder "Eisenbieger" tätig sein. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.
Auf dem Bild sind zwei Personen in orangener Arbeitskleidung zu sehen, die auf Bahngleisen mit Werkzeugen arbeiten.
© AMS/Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Warnweste bedient eine Baumaschine, die Schotter von einem Güterwaggon aufnimmt.
© AMS / Chloe PotterZwei GleisbautechnikerInnen arbeiten in orangener Schutzkleidung an einem Bahngleis.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einem schweren Werkzeug auf einer Baustelle.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung arbeitet mit einer Maschine an Eisenbahnschienen.
© AMS / Chloe PotterEine Gleisbautechnikerin in Sicherheitskleidung schneidet mit einem Trennschleifer einen Eisenbahnschienenstrang.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild sind GleisbautechnikerInnen in einer Hebebühne zu sehen, die an einer hohen Konstruktion arbeiten.
© AMS / Chloe PotterEin Gleisbautechniker in Sicherheitskleidung repariert eine Straßenlaterne.
© AMS / Chloe PotterAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einem Brenner Bitumenbahnen auf einem Bauprojekt verlegt.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Flamme eine Bitumenbahn auf einer Baustelle verarbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Schutzkleidung zu sehen, die auf einer Baustelle mit der Positionierung von Betonplatten arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung zu sehen, die auf einer Baustelle an Betonarbeiten beteiligt ist und dabei ein schweres Bauelement mit Hilfe von Hebezeugen positioniert.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person in Arbeitskleidung und Schutzhelm zu sehen, die mit einer Wasserwaage auf einer Baustelle arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioAuf dem Bild ist eine Person zu sehen, die mit einer Wasserwaage arbeitet.
© AMS / Reinhard Mayr / Das MedienstudioHinweis: Die gezeigten Fotos stammen aus einem Berufsfeld und können daher vom beschriebenen Einzelberuf abweichen.