Start | LehrerIn für die Sekundarstufe Allgemeinbildung

Hinweis

Dieser Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen wurde. Auch die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung.

Tätigkeitsmerkmale

LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung unterrichten SchülerInnen von der 5. bis zur 13. Schulstufe, z.B. an Mittelschulen, allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) oder berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMS/BHS), in allgemeinbildenden Unterrichtsgegenständen. Dazu zählen Fächer wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Geografie oder Sport. Sie unterrichten in der Regel in 2 Fächern nach dem vorgegebenen Lehrplan, je nachdem welchen Schwerpunkt sie in ihrer Ausbildung gewählt haben.

LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung bereiten ihren Unterricht vor, indem sie den im Lehrplan vorgesehenen Lehrstoff aufbereiten, die geeigneten didaktischen Methoden wählen und passende Lernmaterialien bereitstellen. Neben der Wissensvermittlung in den einzelnen Unterrichtsgegenständen wenden sie auch verschiedene pädagogische Methoden an, um die persönlichen und sozialen Kompetenzen der SchülerInnen zu fördern. Dazu zählt, sie zu kritischem und selbstständigem Denken anzuleiten, ihre kommunikativen Fähigkeiten zu erweitern sowie sie in ihren individuellen Interessen und Möglichkeiten zu stärken.

Während des Unterrichts wenden LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung verschiedene Lehrmethoden an, z.B. tragen sie Fachwissen vor oder leiten Gruppenarbeiten an, und beantworten fachbezogene Fragen der SchülerInnen. Weiters kontrollieren sie Hausübungen, bereiten Schularbeiten vor und beurteilen die Leistungen der SchülerInnen. Zudem stehen sie in Kontakt mit den Eltern der SchülerInnen, organisieren Klassenfahrten und erledigen verschiedene administrative Tätigkeiten. Insbesondere als Klassenvorstand gehört es auch zu den Aufgaben von LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung, eine gute Klassengemeinschaft zu fördern sowie Probleme und Konflikte zwischen SchülerInnen zu schlichten.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • SchülerInnen unterrichten
  • Unterrichtsmaterialien bereitstellen
  • Lehrstoff vermitteln
  • Schulprojekte, Ausflüge und Klassenfahrten organisieren und durchführen
  • Schularbeiten beurteilen
  • Aufzeichnungen zum Unterrichtsverlauf führen
  • Zeugnisse ausstellen
  • Besprechungen mit KollegInnen durchführen
  • Elternabende organisieren und abhalten
Siehe auch:

LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung unterrichten SchülerInnen von der 5. bis zur 13. Schulstufe, z.B. an Mittelschulen, allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) oder berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMS/BHS), in allgemeinbildenden Unterrichtsgegenständen. Dazu zählen Fächer wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Geografie oder Sport. Sie unterrichten in der Regel in 2 Fächern nach dem vorgegebenen Lehrplan, je nachdem welchen Schwerpunkt sie in ihrer Ausbildung gewählt haben.

LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung bereiten ihren Unterricht vor, indem sie den im Lehrplan vorgesehenen Lehrstoff aufbereiten, die geeigneten didaktischen Methoden wählen und passende Lernmaterialien bereitstellen. Neben der Wissensvermittlung in den einzelnen Unterrichtsgegenständen wenden sie auch verschiedene pädagogische Methoden an, um die persönlichen und sozialen Kompetenzen der SchülerInnen zu fördern. Dazu zählt, sie zu kritischem und selbstständigem Denken anzuleiten, ihre kommunikativen Fähigkeiten zu erweitern sowie sie in ihren individuellen Interessen und Möglichkeiten zu stärken.

Während des Unterrichts wenden LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung verschiedene Lehrmethoden an, z.B. tragen sie Fachwissen vor oder leiten Gruppenarbeiten an, und beantworten fachbezogene Fragen der SchülerInnen. Weiters kontrollieren sie Hausübungen, bereiten Schularbeiten vor und beurteilen die Leistungen der SchülerInnen. Zudem stehen sie in Kontakt mit den Eltern der SchülerInnen, organisieren Klassenfahrten und erledigen verschiedene administrative Tätigkeiten. Insbesondere als Klassenvorstand gehört es auch zu den Aufgaben von LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung, eine gute Klassengemeinschaft zu fördern sowie Probleme und Konflikte zwischen SchülerInnen zu schlichten.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • SchülerInnen unterrichten
  • Unterrichtsmaterialien bereitstellen
  • Lehrstoff vermitteln
  • Schulprojekte, Ausflüge und Kla…
  • Didaktische Fähigkeiten
  • Durchsetzungsvermögen
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Gerne kreativ arbeiten
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten z.B. folgende Institutionen:

  • Mittelschulen (MS)
  • Allgemeinbildende höhere Schulen (AHS)
  • Polytechnische Schulen (PTS)
  • Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMS/BHS)
  • Öffentliche und private Tagesbetreuungseinrichtungen
  • Nachhilfeinstitute
  • Erwachsenenbildungseinrichtungen

Die COVID-19-Pandemie hat auch im Bildungsbereich zu teils erheblichen Einschränkungen geführt. Zeitweise waren Schulen landesweit geschlossen und der Schulbetrieb musste online über Distance-Learning fortgeführt werden. Auch im Präsenzunterricht waren LehrerInnen durch das regelmäßige Testen, den Schichtbetrieb und Quarantänevorschriften gefordert. Es ist davon auszugehen, dass Corona-Schutzmaßnahmen auch weiterhin Teil des Schulalltags bleiben werden.

In ganz Österreich, insbesondere in Wien und in Oberösterreich, besteht ein teils akuter Mangel an LehrerInnen in den verschiedenen Schulstufen sowie für unterschiedliche Unterrichtsgegenstände. Die Berufsaussichten für LehrerInnen für die Sekundarstufe Allgemeinbildung sind daher gut. Je nach der gewählten Fächerkombination kann die Auswahl an freien Stellen in den verschiedenen Regionen und Schulen unterschiedlich sein. So werden z.B. die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik in allen Schultypen und in allen Klassenstufen der Sekundarstufe unterrichtet. Manche Fächer werden hingegen nicht in allen Klassenstufen und zum Teil nur in einem geringeren Stundenausmaß angeboten.

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "LehrerIn für die Sekundarstufe Allgemeinbildung", dem der Beruf "LehrerIn für die Sekundarstufe Allgemeinbildung" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

In Österreich erfolgt die Lehramtsausbildung für den Bereich der Sekundarstufe Allgemeinbildung in Kooperation von Pädagogischen Hochschulen (PH), Universitäten und privaten Hochschulen. In jeder Region gibt es Zusammenschlüsse aus Hochschulen, wodurch Lehramtsstudierenden das gesamte Lehramtsangebot dieser Institutionen aus der jeweiligen Region zur Verfügung steht. Mit der Inskription an einer der Hochschulen eines Verbunds ist man automatisch an den anderen Hochschulen mitinskribiert. So ist z.B. der Verbund Nord-Ost für die Lehramtsausbildung in den Bundesländern Wien und Niederösterreich oder der Verbund Süd-Ost für die Standorte Steiermark, Kärnten und Burgenland zuständig.

Das Lehramtsstudium ist in ein Bachelorstudium im Ausmaß von 240 ECTS-Punkten (mindestens 8 Semester) und ein Masterstudium im Ausmaß von 120 ECTS-Punkten (mindestens 4 Semester) gegliedert. Nach dem LehrerInnen-Dienstrecht ist es für JunglehrerInnen notwendig, 5 Jahre nach ihrem Bachelorabschluss ein Masterstudium abzuschließen, um in ein unbefristetes Dienstverhältnis einzutreten zu können.

Im Rahmen des Bachelor-Lehramtsstudiums für die Sekundarstufe Allgemeinbildung müssen entweder 2 Unterrichtsfächer oder ein Unterrichtsfach in Kombination mit einer Spezialisierung, wie z.B. Inklusive Pädagogik, gewählt werden. Je nach Hochschule werden unterschiedliche Fächer angeboten, z.B. Biologie, Sport, Deutsch, Geografie, Informatik, Physik, Chemie, Politische Bildung, Religion oder verschiedene Fremdsprachen.

Die allgemeine Voraussetzung für ein Bachelorstudium ist die Hochschulreife, die entweder durch eine erfolgreich abgeschlossene Matura, eine Studienberechtigungsprüfung oder die Berufsreifeprüfung erlangt werden kann. Um für das Lehramtsstudium zugelassen zu werden, müssen Aufnahme- und Eignungsfeststellungsverfahren durchlaufen werden, in denen die studien- und berufsbezogene Eignung überprüft wird. Zudem gelten für einzelne Fächer noch zusätzliche Sonderregelungen, wie z.B. eine fachbezogene Eignungsprüfung. Nähere Informationen über Zugangsregelungen und Aufnahmeverfahren an den verschiedenen Hochschulen sowie weitere Informationen zur Ausbildung von PädagogInnen im Schulbereich finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Voraussetzung für ein Masterstudium für das Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung ist der Abschluss eines Bachelorstudiums der Sekundarstufe Allgemeinbildung. Im Rahmen des Masterstudiums muss ein Unterrichtsfach bzw. eine Spezialisierung gewählt werden, das/die bereits im Rahmen des vorangegangenen Bachelorstudiums absolviert wurde. Auch dieses Studium wird in der Regel von den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten gemeinsam angeboten.

Nach der erfolgreichen Absolvierung eines Lehramtsstudiums werden die AbsolventInnen in ihrem ersten Dienstjahr im Rahmen einer "Induktionsphase" in den Beruf des Lehrers/der Lehrerin eingeführt. Die Induktionsphase dauert 12 Monate und wird von MentorInnen am Schulstandort begleitet, die den AbsolventInnen beratend zur Seite stehen sowie deren Unterricht in regelmäßigen Abständen beobachten und ein Entwicklungsprofil erstellen.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Weiterbildungsmöglichkeiten für AbsolventInnen von Hochschulen mit einem Diplom- oder Master-Abschluss bieten Doktoratsstudien an Universitäten, z.B. im Bereich Bildungswissenschaften. Zudem besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines sogenannten Erweiterungsstudiums ein zusätzliches Unterrichtsfach oder eine Spezialisierung zu studieren. Diese Zusatzqualifikation berechtigt dazu, in diesem Unterrichtsfach oder dieser Spezialisierung zu unterrichten.

Für PflichtschullehrerInnen besteht in ganz Österreich eine verpflichtende Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen im Ausmaß von 15 Jahresstunden, die im Zusammenhang mit der Lehrtätigkeit stehen.

Berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Schulformen bieten vor allem die Pädagogischen Hochschulen und Universitäten in Form von Seminaren und Hochschullehrgängen an. Viele Lehrgänge sind zertifiziert und meist mit neuen Qualifikationen verbunden, die dazu berechtigen, erweiterte Aufgaben im Schulwesen zu übernehmen. Weiterbildungsinhalte an Hochschulen sind z.B.:

  • Deutsch als Fremdsprache
  • Ethik
  • Freizeitpädagogik
  • Theaterpädagogik
  • Autismus
  • Schulmanagement
  • Gebärdensprache
  • Fachdidaktik

Zudem können Weiterbildungen bei Erwachsenenbildungseinrichtungen wie BFI und WIFI sowie bei privaten Aus- und Weiterbildungsinstituten absolviert werden, z.B. in den Bereichen Konfliktmanagement, Legasthenie oder Lerncoaching.

Lehrpersonen können nach Absolvierung einer entsprechenden Weiterbildung im Bereich Schulmanagement eine Position als SchulleiterIn anstreben. Es besteht auch die Möglichkeit, im Bereich des Schulqualitätsmanagements tätig zu sein. Nähere Informationen über das Anforderungsprofil für SchulqualitätsmanagerInnen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF).

Zudem bestehen z.B. in folgenden Bereichen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten:

  • Bildungspolitik
  • Bildungsverwaltung
  • Sozialmanagement
  • Freizeitpädagogik
  • Wissenschaft und Forschung

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