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Facharzt/Fachärztin (Chirurgische Sonderfächer)

Berufsbereiche: Gesundheit und Medizin
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
* Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt. Datengrundlage sind die entsprechenden Kollektivverträge. Diese werden um Informationen aus anderen Quellen wie zum Beispiel Microzensus-Daten (Statistik Austria) ergänzt. Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Tätigkeitsmerkmale

Das Fachgebiet umfasst vor allem die Diagnose sowie konservative und operative Behandlung von angeborenen oder erworbenen Formveränderungen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen.

Dazu gehören auch die entsprechenden Voruntersuchungen und die Nachbehandlung.Die chirurgischen Sonderfächer sind unterteilt:

Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen der inneren Organe sowie der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie: umfasst neben der gesamten Allgemein-chirurgie und Viszeralchirurgie die Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Gefäßsystems einschließlich der Rehabilitation.

Herzchirurgie: umfasst Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehlbildungen des Herzens, der herznahen Gefäße, des Mediastinums und der Lunge im Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen, Indikationsstellung zu Transplantationen einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung, Grundlagen minimal invasiver Therapie sowie die Anwendung von Kreislaufassistenzsystemen.

Kinder- und Jugendchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehl-bildungen, Verbrennungen im Neugeborenen-, Säuglings-, Kindes- und Jugendalter sowie Folgen pränataler Entwicklungsstörungen und Infektionen.

Neurochirurgie: Erkrankungen des zentralen, peripheren und autonomen Nervensys-tems, einschließlich ihrer versorgenden Gefäße und stützenden Elemente (Wirbelsäule) sowie die operative Behandlung von Schmerz. Dies umfasst die adäquate Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und seiner Hüllen sowie des Schädels und den versorgenden Blutgefäßen, Erkrankungen der Hypophyse, der Hirnnerven, Spinalnerven, peripheren Nerven und Erkrankungen des autonomen Nervensystems, Erkrankungen des Rückenmarks und seiner Hüllen sowie Erkrankungen der Wirbelsäule.

Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie: Behandlung, Wiederherstellung sowie Verbesserung angeborener oder durch Krankheit, Degeneration, Alter, Tumor, Unfall verursachte, sichtbare, gestörte Körperfunktionen und Körperform sowie die Behandlung von Brandverletzten in der Akutphase und sekundären Rekonstruktionsphase sowie Differenzialtherapie bei postoperativen Komplikationen, Großwunden, Wundheilungsstörungen und Fehlbildungen sowie Transplantation isogener, allogener und synthetischer Ersatzstrukturen.

Thoraxchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Neoplasien, Infektionen, Fehlbildungen der Lunge, der Pleura, des Tracheo-Bronchialsystems, des Mediastinums, der Thoraxwand, des Zwerchfells und der jeweils angrenzenden Strukturen im Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen sowie die Indikationsstellung zu Transplantationen einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung sowie Grundlagen minimal invasiver Therapie.

ChirurgInnen arbeiten unter anderem mit MikrosystemtechnikerInnen, MedizintechnikerIn und manchmal auch mit BionikerInnen in (Forschungs)Projekten zusammen.

Das Fachgebiet umfasst vor allem die Diagnose sowie konservative und operative Behandlung von angeborenen oder erworbenen Formveränderungen Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen.

Dazu gehören auch die entsprechenden Voruntersuchungen und die Nachbehandlung.Die chirurgischen Sonderfächer sind unterteilt:

Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen der inneren Organe sowie der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie: umfasst neben der gesamten Allgemein-chirurgie und Viszeralchirurgie die Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Gefäßsystems einschließlich der Rehabilitation.

Herzchirurgie: umfasst Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehlbildungen des Herzens, der herznahen Gefäße, des Mediastinums und der Lunge im Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen, Indikationsstellung zu Transplantationen einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung, Grundlagen minimal invasiver Therapie sowie die Anwendung von Kreislaufassistenzsystemen.

Kinder- und Jugendchirurgie: Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehl-bildungen, Verbrennungen im Neugeborenen-, Säuglings-, Kindes- und Jugendalter sowie Folgen pränataler Entwicklungsstörungen und Infektionen.

Neurochirurgie: Erkrankungen des zentralen, peripheren und autonomen Nervensys-tems, einschließlich ihrer versorgenden Gefäße und stützenden Elemente (Wirbelsäule) sowie die operative Behandlung von Schmerz. Dies umfasst die adäquate Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und seiner Hüllen sowie des Schädels und den versorgenden Blutgefäßen, Erkrankungen der Hypophyse, der Hirnnerven, Spinalnerven, peripheren Nerven und Erkrankungen des autonomen Nervensystems, Erkrankungen des Rückenmarks und seiner Hüllen sowie Erkrankungen der Wirbelsäule.

Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie: Behandlung, Wiederherstellung sowie Verbesserung angeborener oder durch K ...

Genauigkeit und Sorgfalt, hohes Verantwortungsbewusstsein, soziale Kompetenzen (vor allem Empathievermögen), hohe Konzentrationsfähigkeit, interdisziplinäres Denken und gutes Sehvermögen.

Als Ärztin/Arzt benötigt man die Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten (Nachtdienst, Feiertage). Zudem ist ein besonderes feinmotorisches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen nötig.

Dieser Beruf unterliegt der regelmäßigen Fortbildungspflicht!

Die Berufsberechtigung für FachärztInnen gilt nur für das jeweilige Fach in der die Fachprüfung erfolgreich abgelegt wurde.

Ärztinnen und Ärzte arbeiten selbstständig oder in einem Dienstverhältnis in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Beispiele: in Ordinationen oder Gruppenpraxen, Krankenhäusern, Ambulatorien, Rehabilitations- oder Kuranstalt oder im Rettungswesen. MedizinerInnen können z.B. auch an Schulen, in der pharmazeutischen Industrie oder im Versicherungswesen tätig sein. Zudem können sie im Bereich Forschung und Lehre tätig sein.

Bei einer freiberuflichen Tätigkeit von Fachärzten und -ärztinnen in einer eigenen Ordination besteht die Möglichkeit, als Privat-, Kassen- oder Wahlarzt/Wahlärztin tätig zu sein.

Eine weitere Möglichkeit der Berufsausübung ist die Tätigkeit als sogenannter "Wohnsitzarzt". WohnsitzärztInnen sind zur selbständigen Berufsausübung berechtigte ÄrztInnen, die weder in einem Anstellungsverhältnis tätig, noch eine eigene Ordination führen: Dazu zählen beispielsweise gutachterliche Tätigkeiten, Praxisvertretungen, Tätigkeiten als SchulmedizinerIn, Teilnahme an ärztlichen Notdiensten.

Für niedergelassene Ärztinnen/Ärzte ohne eine zusätzliche Beschäftigung im Rahmen eines Dienstverhältnisses – etwa in einem Spital oder Ambulatorium – gilt jedoch ein Kassenvertrag mit einem österreichischen Sozialversicherungsträger vielfach als wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Wartezeit bei der Vergabe von Kassenverträgen ist aber je nach Region nicht unerheblich.

Obwohl die ÄrztInnendichte in Österreich insgesamt relativ hoch ist, aber trotzdem gibt es teilweise Versorgungslücken – sowohl in fachlicher als auch in regionaler Hinsicht.

Im Grunde besteht ein drohender Ärztemangel. Die Gesamt-Dropout-Quote beträgt 38 Prozent. Das ist die Anzahl jener Absolventen, die nie in den Arztberuf einsteigen oder kurz danach wieder aussteigen oder in einem anderen Land praktizieren (vgl. Infos auf www.aerztekammer.at).

Stellenangebote im "eJob-Room" (Internet-Stellenvermittlung des AMS):

Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel "Facharzt/Fachärztin", dem der Beruf "Facharzt/Fachärztin (Chirurgische Sonderfächer)" zugeordnet ist. Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf "Weiter" erhalten Sie die Stellenangebote.

offene Job-Angebote

Seit Juni 2015 gilt die neue Ärztinnen-/Ärzte-Ausbildungsordnung. Diese findet sich im österreichischen Rechtssystem - RIS § 6.

Berufsbilder unterliegen grundsätzlich einen Wandel. Daher werden berufliche Aufgaben und Ausbildungsinhalte zeitweise optimiert. Für tagesaktuelle Infos bitte die Österr. Ärztekammer (ÖÄK) kontaktieren: www.aerztekammer.at.

Uni: Medizinische Universitäten Wien, Graz, Innsbruck: Diplomstudium Humanmedizin, Die Johannes Kepler Universität Linz bietet gemeinsam mit dem Kooperationspartner Medizinische Universität Graz das Studium der Humanmedizin im Bachelor/Master System an.

Privatuni: Paracelsus Medizinische Privatuniversität: Studium der Humanmedizin.

Während der Ausbildung ist das sog. Klinisch Praktische Jahr (KPJ) zu absolvieren. Das KPJ findet im 6. Studienjahr statt und umfasst eine praktische Ausbildung von 48 Wochen á 35 Wochenstunden, die im Spital absolviert werden. Infos über Ausbildungsplätze bietet z.B. der Wiener Krankenanstaltenverbund - KAV.

Die einzelnen Ausbildungsschritte müssen in Rasterzeugnissen dokumentiert werden. Infos zu Rasterzeugnissen, Sonderfächer und Spezialisierungen bietet die Österreichische Ärztekammer.

Ergebnisse aus dem Ausbildungskompass:

Die Verpflichtung zur Fortbildung ist im Ärztegesetz (ÄrzteG) verankert, Infos.

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) bietet zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten für ÄrztInnen in Form von Diplomen, Zertifikaten und CPD's (continuing professional development).

Außerdem besteht z.B. auch die Möglichkeit der Weiterbildung in Form von Universitäts- und Hochschullehrgängen, wie beispielsweise International Health Care Management, Interdisziplinäre Schmerzmedizin, Pflegemanagement, Public Health, Toxikologie, Traditionelle Chinesische Medizin etc.

Zudem bilden sich ÄrztInnen auch durch den Besuch von Symposien und Fachtagungen sowie durch das Studium von Literatur und Fachzeitschriften weiter.

Broschüren/Folder mit Informationen zum Beruf:

Medizin (Broschüre)
Reihe: Jobchancen Studium
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